Romagna

Regionen-Insight

Die Romagna im Osten der Region Emilia‑Romagna erstreckt sich von den apenninischen Ausläufern bis zur Adria und umfasst bekannte Weinbaubereiche wie Forlì‑Cesena, Ravenna und Rimini. Historisch lange als Lieferant einfacher Tafelweine wahrgenommen, erlebt die Region seit den 1990er Jahren eine Qualitätsaufwertung: moderne Kellertechnik, selektive Vergärungen und Ausbau im Holz haben besonders Sangiovese‑Cuvées und die autochthone Weißweinsorte Albana hervorgebracht. Albana di Romagna (DOCG) steht für vielfältige Stile von trocken bis passito; Sangiovese prägt die kräftig‑fruchtigen Rotweine. Auf den Hügeln entstehen mittlerweile ausdrucksvolle, terroirbetonte Weine, die Tradition und Innovation verbinden.

Klima & Terroir

Maritim beeinflusstes Klima mit warmen Sommern, moderaten Wintern und oft hoher Luftfeuchte durch die Nähe zur Adria. Weinberge liegen auf sanften Hügeln und höheren Lagen der Apenninenvorberge; Böden variieren von ton‑ und kalkhaltigen Schichten über Sandstein bis zu lehmigen Mergeln. Diese Vielfalt erlaubt sowohl säurebetonte Weißweine als auch strukturierte Rotweine mit regionaler Typizität.

Signature-Stile

  • Sangiovese‑dominierte Rotweine (trocken, strukturiert)
  • Albana di Romagna (von trocken bis Passito, DOCG)
  • Leichte frische Weißweine und frizzante Varianten

Wichtige Rebsorten

Entdecke die Rebsorten, die Romagna prägen.

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