Delaware

Rebsortenprofil

Delaware zeichnet sich durch helle, rosafarbene Beeren mit dünner Schale aus. Die Weine bieten frische Säure, sehr geringe Tannine und ein leichtes bis mittleres Körpergefühl. Aromatisch dominieren Erdbeere, Traubigkeit, muskatähnliche Noten und blumige Anklänge. Verarbeitungsstile reichen von frischen Weiß- und Roséweinen über leichte Perlweine bis zu sortenreinen Tafelweinen. Bedeutende Anbaugebiete sind vor allem der Nordosten der USA sowie kleinere Flächen in Japan und Brasilien. Die Sorte ist wetteranfällig, eignet sich aber für Produktion fruchtiger, zugänglicher Weine mit früh konsumierbarem Charakter.

Im Detail

Delaware ist eine nordamerikanische Hybridrebsorte, die Mitte des 19. Jahrhunderts entstand und nach ihrem ursprünglichen Fundort benannt wurde. Sie ist wahrscheinlich eine Kreuzung mit Vitis labrusca-Anteilen und wurde vor allem für Tafeltrauben, leichtere Stillweine und Schaumweine verbreitet. Anbaugebiete finden sich vornehmlich im nordöstlichen USA und in Teilen Asiens und Südamerikas. Die Beeren sind hellrosa bis kupfrig und haben dünne Schalen, daher ist die Sorte empfänglich für Witterungseinflüsse. Im Glas zeigt Delaware feine, oft „fuchsartige“ fruchtige Aromen (Erdbeere, Traube, Muskatnoten) sowie florale Nuancen. Die Struktur ist meist leicht bis mittelschwer mit frischer Säure, sehr geringen Tanninen und moderatem Alkohol. Typische Verarbeitungsstile sind frische Weiß- oder Roséweine, leicht perlende Sekte und sortenreine Traubenweine. Kulinarisch passt Delaware gut zu Meeresfrüchten, Salaten, hellem Geflügel, mildem Käse und fruchtigen Desserts.

Wichtige Regionen

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